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Stromspartipps im Haushalt

In Zeiten explodierender Strompreise macht jeder Gedanken darüber, wie im Haushalt Strom gespart werden kann, Sinn. Dabei genügen schon einige Tricks um den jährlichen Stromverbrauch zu senken und damit bares Geld zu sparen.

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören Geräte, die auf Standby betrieben werden und veraltete Geräte. Für beide Probleme gibt es jedoch Lösungen.

Veraltete Geräte austauschen

Alte Kühlschränke, Backöfen, Gefriertruhen und Waschmaschinen verbrauchen wesentlich mehr Strom als neue Geräte. Dies gilt auch für kleinere Haushaltshelfer wie Staubsauger oder Kaffeemaschinen. Es müssen dabei gar keine unglaublich teuren Modelle angeschafft werden, denn auch billige Staubsauger oder Kaffeemaschinen tun ihren Dienst zuverlässig und energiesparend, solange es sich um Markenprodukte aus neuerer Herstellung handelt.

Bei größerer “Weißware” wie Kühlschränke und Herde helfen die für jedes Modell ausgestellten Energielabels bei der Beurteilung des Stromverbrauchs. Die Skala reicht von A+++ (sehr niedriger Energieverbrauch) bis G (hoher Energieverbrauch), wobei fast alle neuen Modelle heute mindestens mit A bewertet werden. Ein neues Modell der Effiziensklasse A++ verbraucht beispielsweise nur die Hälfte des Stroms, die ein Model der Effiziensklasse A verbraucht und spart dem Besitzer jedes Jahr gut 20-30 Euro an Stromkosten.

Auch billige Staubsauger brauchen sich hinter Luxusmarken nicht verstecken und säubern die Wohnung ebenso effizient wie Strom sparend. Bei der Stiftung Warentest überzeugten schon günstige Modelle um 125 Euro mit der Note “gut” und sparten im Vergleich zu älteren Staubsaugern jährlich 10-20 Euro Stromkosten.

Standby-Geräte ausschalten

Standby-Betrieb gibt es vor allem bei der Unterhaltungselektronik vom Fernseher über die Satellitenschüssel und Spielkonsole bis zum Computer. Einen echten Ausschaltknopf gibt es heute fast gar nicht mehr; stattdessen werden die Geräte nur noch auf “Standby” gesetzt, d.h. in den Bereitschaftsmodus. Viele Geräte, vor allem Fernseher, lassen sich ganz ausschalten, indem sie in eine Stromleiste gestöpselt werden, die sich mit einem Schalter ausschalten lässt. Allerdings besteht hierbei das Risiko, das beispielsweise Satellitenreceiver oder Festplattenrekorder die gespeicherten Kanäle “vergessen” wenn sie zu lange keinen Strom bekommen. Da hilft nur die Probe aufs Exempel und notfalls das einmalige Neuprogrammieren.

Das Gleiche gilt für Computer, die heute kaum noch wirklich heruntergefahren und damit ausgeschaltet werden, sondern ebenfalls einfach in den Standby-Modus versetzt werden. Viel Strom lässt sich hier zwar nicht sparen, doch zumindest über Nacht sollte der Computer ganz heruntergefahren werden und zusammen mit ebenfalls stromfressenden Peripheriegeräten wie Drucker und Scanner über eine Stromleiste ausgeschaltet werden.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 09. Dezember 2011 um 12:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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